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Antirassismus

Letzter Eintrag : 18. August.

Aktuelle Meldungen zu den Themen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

Artikel dieser Rubrik

  • Ein Leserbrief an das Bezirksjournal NÖ-West

    18. August, von Paul Beneder
    Lieber Herr Eipeldauer!
    Ich habe Ihren Artikel über den "Bettlerexport" Wiens gelesen und möchte Sie folgendes wissen lassen:
    Bevor irgend jemand geneigt ist, sich über "BettlerInnen" zu beschweren und danach schreit ihnen ihren (demütigenden und entwürdigenden) Broterwerb verbieten zu lassen - empfehle ich einfach folgenden Selbstversuch zu unternehmen:
    Stellen Sie sich in der nächstgelegenen Stadt auf die Straße / vor einen Supermarkt / vor eine Kirche und betteln Sie selber ein wenig. Achten (...)

  • Josef Iraschko: Den Aktionsmonat "Rassismusfreie Zonen" unterstützen!

    17. August, von Josef Iraschko, KPÖ-Bezirksrat
    Als Kommunist weiß ich aus der Geschichte, wohin Armut, Rassismus, Ausgrenzung, Rechtsextremismus führen, nämlich zu autoritären Gesellschaftsstrukturen und letztlich Krieg. Aber ich weiß auch, wo die Ursachen zu suchen sind. Es handelt sich um "Krisen-Lösungsversuche" aus der Sicht der um ihre Profite fürchtenden Klasse.
    Es handelt sich nicht um einen "Betriebsunfall" der kapitalistischen Gesellschaft, sondern um ihre konsequente destruktive Entwicklung und ihre menschenverachtende Deformation. (...)

  • Asyl in Österreich - damals und heute

    2. März, von Paul Beneder
    Ich bin 1969 geboren und war somit in den 1970ern in der Volksschule - in einer Gegend am West-Rand von Wien-Döbling. Vor dem Unterricht hat die Lehrerin mit uns täglich das Ritual "Wir begrüßen den Himmelvater: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, Amen [Kreuzzeichen]" abgehalten. Wohlgemerkt: Das war eine ÖFFENTLICHE Volksschule der damals roten Stadt Wien, im Kindergarten daneben hatte meine Schwester die Tochter Bruno Kreiskys als Kindergarten-Tante.
    Im Sachunterricht (...)

  • Erfolgreiche Antirassistische Aktionswoche in der Leopoldstadt

    8. Oktober 2009, von Josef Iraschko, KPÖ-Bezirksrat
    Am 2. Oktober gab es am Karmeliterplatz ein dicht gedrängtes Programm mit künstlerischen Einlagen und politischen Beiträgen. Eine glückliche Konstellation hat auch ergeben, dass sich viele Kulturschaffende an dieser Woche mit eigenen Beiträgen beteiligten. Was fehlte, und ich sehe dies sehr wohl als beschämend für den Bezirk an, war die politische Prominenz aus dem Bezirk.
    Zur öffentlichen Diskussion zur Frage des gemeinsamen Vorgehens gegen rassistische, fremdenfeindliche und rechtsextremistische (...)

  • KPÖ-Bezirksrat Josef Iraschko: Rassistische Schmierereien dürfen nicht geduldet werden

    30. August 2009, von Josef Iraschko, KPÖ-Bezirksrat
    "Rassismus und rassistische Schmierereien haben nichts mit Meinungsbildung und Meinungsfreiheit zu tun, sondern sind ein Verbrechen gegen die Menschenwürde", so Josef Iraschko, KPÖ-Bezirksrat in Wien Leopoldstadt.
    Iraschko zeigt sich daher auch verwundert über Aussagen von Dr. Kurt Stürzenbecher, Vorsitzender des Wohnenausschusses des Wiener Gemeiderates, der die Grünen und NGOs vor kurzem belehrte, dass die Stadt Wien ohnehin eine "Vorbildfunktion" in Sachen Antirassismus ausübe, man aber keine (...)

  • Rassismusfreie Räume in Leopoldstadt und anderswo

    30. August 2009, von Poldi
    In den letzten Wochen und Monaten waren wir nahezu täglich mit rassistischen, faschistischen bzw. faschistoiden Provokationen konfrontiert worden. Das erinnert uns, dass es in der Leopoldstadt bereits im Oktober des Vorjahres einen Antrag in der Bezirksvertretung für die Leopoldstadt als „rassismusfreie Zone“ gab. Dieser Antrag wurde zur Bearbeitung an die Kulturkommission weitergeleitet. Seither haben wir davon nichts mehr gehört.
    Daher wollen wir mit einer antirassistischen Aktionswoche vom (...)

  • Die Leopoldstadt zum rassismusfreien Bezirk machen!

    29. August 2009, von Josef Iraschko, KPÖ-Bezirksrat
    Als real existierender KPÖ-Bezirksrat in der Leopoldstadt möchte ich über konkrete Entwicklungen aus dem Jahre 2008 berichten:
    Zur Angelobung des neuen Parlaments am 28. Oktober 2008 haben die freiheitlichen ParlamentarierInnen den Schwur auf die österreichische Verfassung mit einem offen und demonstrativ zur Schau getragenen faschistischen Symbol geleistet, mit der blauen Kornblume auf rot-weiß-roter Schleife im Knopfloch und Martin Graf, dezidierter Bekenner zu einer krypto- bis offen (...)

  • Bezirksvertretung Landstraße: Mitarbeiter von NR-Präsident Graf will Vergangenheit "ruhen" lassen und hetzt gegen den "linken Mob"

    23. Februar 2009, von Doris Schlager
    In der Bezirksvertretung Landstraße wurde am Donnerstag anlässlich des 4. Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, der am 27. Jänner 2009 begangen wurde, von den Grünen eine Resolution gegen Rassismus, Antisemitismus und andere diskriminierende Ideologien und Verhaltensweisen eingebracht. Dieser Antrag fand breite Zustimmung bei allen Parteien
    mit der bezeichnenden Ausnahme der FPÖ. Deren Vertreter, Bezirksrat DI Klaus Egger meinte, dass man die Vergangenheit (...)

  • Antirassistisches Fußballturnier in der Leopoldstadt

    20. Januar 2009, von Poldi
    Passend zum antirassistischen Schwerpunkt von PolDi im Jahr 2009 in der Leopoldstadt findet am Samstag, 24.1.2009, in der HAKOAH-Halle, Wehlistraße 326, wegen des Ausschlusses von drei Fußballspielerinnen (wegen öffentlicher Kritik an Martin Graf) von Hellas Kagran ein antirassistisches Fußballspiel statt, das auch u.a. vom Gewerkschaftlichen Linksblock mit der Teilnahme einer Mannschaft - FC Linksblock - unterstützt wird. PolDi unterstützt wiederum die Teilnahme des FC Linksblock und wir laden (...)

  • Neoliberalismus und Rechtsradikalismus bedingen sich gegenseitig!

    4. Oktober 2008, von Josef Iraschko, KPÖ-Bezirksrat
    Julius Tandler, der großartige Arzt und sozialdemokratische Politiker im heute schon als legendär zu bezeichnenden “Roten Wien” hat diesen sowohl schönen als auch hochbrisant politischen Satz geprägt: “Wer Kindern Paläste baut, reißt Kerkermauern nieder”. Welcher SP-ler würde diesen Satz heute bedingungslos unterstützen, indem er ihn auch, wie damals Tandler, Hanusch, Breitner und Glöckel, wirtschafts-, schul-, wohn- und sozialpolitisch real umsetzt? Geld wäre genug da! Wer aber den Reichen nichts (...)