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PolDi-Zeitung Nr. 12

Letzter Eintrag : 26. September 2013.

Artikel dieser Rubrik

  • Warum es so wichtig ist, dass Frauen wählen

    26. September 2013, von Hermine Katzer
    In Österreich gibt es (Stand von 2008) 6.333.109 Wahlberechtigte. Davon 3.301.424 Frauen, die diese leichte Mehrheit bei der Nationalratswahl 2013 nützen könnten, um ihre Rechte politisch durchzusetzen.
    In Österreich gibt es das Frauenwahlrecht seit 1919 und es war ein langer und steiniger Weg, es zu erreichen.
    Bis 1975 lag der Anteil der Frauen im Parlament nie höher als 6,7%. Es verwundert also nicht, dass die Gesetze, die von Männern bestimmt wurden, die Anliegen der Frauen ignorieren. (...)

  • Rosarot und Grün brauchen kräftiges Rot

    26. September 2013, von Josef Iraschko, Bezirksrat für Wien Anders, KPÖ und PolDi
    „Profit!“, fordern nach wie vor dummdreist und entgegen jeglicher sozialer und ökologischer Vernunft die Unternehmens- und KapitaleignerInnen. Ihre Argumente, dass Profite von heute die Arbeitsplätze von morgen seien, haben angesichts der seit Jahren sich verschärfenden Krise bereits ihre Strahlkraft verloren.
    "Wachstum! Arbeitsplätze!", behaupten und versprechen die PolitikerInnen und begründen damit den nicht gewinnbaren Standortwettbewerb, der in Wirklichkeit nur eine soziale Spirale nach unten (...)

  • Privatisierung öffentlichen Eigentums bedeutet Diebstahl und Korruption

    23. September 2013, von Josef Iraschko, Bezirksrat für Wien Anders, KPÖ und PolDi
    Eigentlich wollten wir hier die wachsende Korruption in Österreich aufzeigen. Uns hat aber ein Beitrag von Grazyna Durkalec aus Polen erreicht.
    In diesem Bericht werden sehr genau die Mechanismen korrupter Privatisierung ehemaligen Staatseigentums aufgezeigt. Und da in unserem Land derartige Veröffentlichungen sofort mit unzähligen Gerichtsprozessen verfolgt würden, gilt uns das Beispiel aus Polen als Ersatz für ein eins zu eins übertragbares österreichisches Sittenbild. Schon allein die Tatsache, (...)

  • Gesundheit darf keine Ware sein!

    23. September 2013, von Patrick Kaiser
    Die geplante Gesundheitsreform bringt deutliche Kürzungen im sozialen Bereich. Sie ist nur ein kleiner Vorgeschmack, welche Sparzwänge uns durch die Banken- und Finanzkrise sowie die Steuerschonung von Reichen noch erwarten.
    Eine erste konkrete Folge dieser „Reform” ist nun bereits an die Medien durchgesickert: die Röntgenfacharztpraxen in Wien werden zu wenigen Mega-Zentren zusammengekürzt. In der Leopoldstadt würde dann keine einzige RadiologIn mehr ordinieren! Bereits jetzt sammeln sich (...)

  • Die Baumafia regiert die Leopoldstadt

    23. September 2013, von Katrin Kubetschka
    Betrachtet man die Entwicklung der Leopoldstadt in den letzten Jahren, fällt auf, dass sich das Gesicht des Bezirks dramatisch verändert hat. Wo früher „G´stättn“ und Grünflächen öffentlichen Erholungsraum boten, stehen heute seelenlose Betonklötze. Zu allem Überfluss handelt es sich dabei nicht um sozialen Wohnraum, sondern um Bürobauten der Spekulanten.
    Beispiele für diese Entwicklung finden sich im Zweiten zuhauf: Die wuchtigen Raiffeisen-Stahlbetonkolosse am Donaukanal, das sterile „Viertel Zwei“ (...)

  • Interview: AK-Rat und GLB-Betriebsrat Robert Hobek zur Postprivatisierung

    4. September 2013, von PolDi
    Am Samstag, den 28. Jänner 2012, folgten etwa 70 Personen dem Demonstrationsaufruf der KPÖ-Leopoldstadt & PolDi, um gegen die drohende Postamtschließung in der Engerthstraße 191 zu protestieren. Bereits im Vorfeld wurden von der KP Leopoldstadt & PolDi über Tausend Unterschriften gesammelt, die in den Tagen darauf an den damaligen Bezirksvorsteher im Zweiten Wiener Gemeindebezirk, Gerhard Kubik (SPÖ), übergeben wurden. Kubik selbst befürwortet die Privatisierung der Post, hat er doch aktiv die (...)

  • Gewerkschaftlicher Linksblock - Die Stimme aus dem Betrieb

    28. August 2013, von PolDi
    Während in den großen Fraktionen in der Wiener Arbeiterkammer (AK) viele freigestellte MultifunktionärInnen sitzen, welche die täglichen Sorgen der Beschäftigten und Arbeitslosen nicht selbst erfahren, sind die Kolleginnen und Kollegen des GLB tagtäglich in den Betrieben im Einsatz. Bestes Beispiel: GLB-AK-Rat Robert Hobek, der als Postzusteller jeden Tag und bei jedem Wetter im Einsatz ist. Nicht zuletzt deswegen fühlt sich der GLB keiner – schon lange nicht mehr vorhandenen – (...)

  • Cafe PolDi am Volksstimmefest 2013

    28. August 2013, von PolDi
    KPÖ2&PolDi werden auch dieses Jahr wieder mit ihrem legendären "Cafe PolDi" am Volksstimmefest auf der Jesuitenwiese präsent sein!
    Information, Unterhaltung, Kaffee und Kuchen für eine solidarische Gesellschaft. Plaudern und mit uns gemeinsam feiern im SoliDorf Zentrum Donau!
    Wir von KPÖ2&PolDi würden uns freuen, auch Dich/Sie persönlich kennenzulernen!
    MieterInnenberatung Sa.&So. am Nachmittag durch unsere MietrechtsexpertInnen!
    Volksstimmefest
    Jesuitenwiese im "Grünen Prater"
    31.8.&1.9.2013 (...)

  • Freie Fahrt für freie BürgerInnen – Sozial und ökologisch

    24. August 2013, von Patrick Kaiser
    Ein öffentliches Verkehrswesen zum Nulltarif verwirklicht das Recht auf Mobilität für alle – auch sozial schwache – Menschen. Der Autoverkehr würde sich verringern, und die Stadt damit lebenswerter.
    Durch die vermehrte Nutzung von Gratisöffis ergäbe sich Druck zu einem Ausbau der Linien und Netze. Dies bringt positive arbeitsmarktpolitische Auswirkungen, weg von der Betonierer-Mentalität der Straßenbaumafia. Schon 2008 stellte die unabhängige Energiebehörde E-Control fest, dass über 70% der Kosten (...)

  • Bedingungsloses Grundeinkommen - Eine wirkungsmächtige Idee!

    24. August 2013, von Michael(a) Heindl
    Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt. Echt! Sie persönlich merken eigentlich nichts davon? Aber Sie haben doch bestimmt schon davon gelesen.
    Sie sind an dieser ganzen Politikfarce eigentlich gar nicht mehr interessiert? Ich kann Sie verstehen. Suchen Sie doch einmal den Theaterbegriff „Farce“ in Wikipedia – treffender könnte unser politisches Tagesgeschehen kaum beschrieben werden.
    Bei jeder Wahl werden ein paar Nationalratsmandate von einer etablierten Partei zur anderen und wieder (...)