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PolDi-Zeitung Nr. 16 - Juni/Juli 15

Letzter Eintrag : 8. Juli 2015.

Artikel dieser Rubrik

  • Hol dir deine Stadt zurück! Die Wahlallianz „Wien anders“.

    8. Juli 2015, von Melina Klaus
    Als KPÖ-Bezirksrat Josef Iraschko 2005 sein Amt übernahm, lud er sofort Interessierte in und außerhalb der KPÖ ein, seine Arbeit im Bezirksrat mitzugestalten.
    Von Beginn an war ihm die überparteiliche Arbeit ein zentrales Anliegen, gemeinsam mit all jenen, die sich für Demokratie und soziale Themen oder gegen Rassismus in der Leopoldstadt engagieren wollen. POLDI als aktive und bunte Gruppe wurde so aus der Taufe gehoben.
    Nun 10 Jahre danach gibt es sowohl im Bezirk als auch auf (...)

  • Lesetipp: "Das Morgen tanzt im Heute" - von Dieter Klein

    3. Juli 2015, von Patrick Kaiser
    "Das Morgen tanzt im Heute" - Transformation im Kapitalismus und darüber hinaus. Von Dieter Klein
    Die zentrale These: Transformation im Kapitalismus und über ihn hinaus als ineinandergreifender Prozess. Es geht um den Übergang zu einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Produktions- und Lebensweise.
    Denn durch die sozialen und ökologischen Grenzen der bisherigen kapitalistischen Wachstumslogik muss schnell eine Lösung gefunden werden. Eine nachkapitalistische Gesellschaft ist nicht in Sicht.
    Das (...)

  • Wiener Mauerfall

    29. Juni 2015, von Michael(a) Heindl
    Es ist schön, mitten in Wien zu wohnen. Besonders in einem der Altbauten in den Bezirken um den Kern der Stadt.
    Während jedoch Bezirke wie z. B. Josefstadt und Neubau schon traditionell zu den eher bürgerlichen Bezirken zählen, war bis vor nicht allzu langer Zeit die Leopoldstadt Heimat einfacher Familien. Noch vor 30 bis 40 Jahren prägten Gründerzeithäuser, denen man ihr Alter auch ansah, das übliche Bild.
    Nahe dem Stadtzentrum, verkehrsgünstig gelegen und mit einem großen Anteil von Grünflächen zu (...)

  • Warum ich PolDi, und warum PolDi „Wien anders“ unterstützt

    29. Juni 2015, von Michael (PolDi)
    „Wien anders“ ist ein Bündnis linker Parteien und Organisationen, die für die Menschen und nicht für das Diktat des Kapitals stehen. Es zeugt davon, dass die Kraft aus den Gemeinsamkeiten fließt und nicht durch einige wenige Unterschiede gelähmt wird.
    Die derzeit Regierenden sorgen sich nur um ihren eigenen Verbleib und Machterhalt, sie haben schon längst die Sorgen und Nöte der/des kleinen Frau/Mannes vergessen. Dies zeigt sich auch im Wahlkampf durch leere, oft inhaltslose Phrasen.
    „Wien (...)

  • GLB aktiv in der Wiener Arbeiterkammer!

    26. Juni 2015, von GLB
    Bei der Vollversammlung der Wiener Arbeiterkammer (AK) am 29. Mai zeigte sich AK-Rat des GLB Robert Hobek überzeugt, dass die fast 900.000 Unterschriften für eine Steuerreform ein Umdenken der Regierung bewirkt haben.
    Er meint weiter: „Allerdings haben AK und ÖGB (Österreichischer Gewerkschaftsbund) zurecht auf die ungleiche Vermögensverteilung hingewiesen und Verteilungsgerechtigkeit eingefordert. Insbesondere durch Vermögensbesteuerung oder durch eine Erbschafts- und Schenkungsteuer. Davon (...)

  • Michl, pflanz‘ uns ned!

    24. Juni 2015, von Josef Iraschko, Bezirksrat für Wien Anders, KPÖ und PolDi
    Wahlwerbend verkündet Bürgermeister Michael Häupl vielflächig, dass die Stadt Wien jetzt bald wieder Gemeindewohnungen bauen wird, und damit ein entscheidender Schritt zur Senkung der Mieten eingeleitet werden kann. So richtig dieser Ansatz bei tatsächlicher Verwirklichung natürlich wäre, so stellt sich die Sache bei genauerem Hinsehen, abgesehen von dem beabsichtigten Wahlkampfschmäh, doch ganz anders dar.
    Jährlich höchstens 120 bis 200 Gemeindewohnungen bei einem Bedarf von rund 10.000 Wohnungen, (...)

  • Her mit dem schönen Leben!

    24. Juni 2015, von PolDi
    Die Wien Anders-Arbeitsgruppe „Prekäres Leben“.
    Prekäre Arbeitsverhältnisse in denen Menschen nur befristet angestellt sind oder mittels Werk- und freien Dienstnehmerverträgen gezwungen werden, zu „UnternehmerInnen“ ihrer selbst zu werden, sind für viele von uns in den letzten Jahren zur Regel geworden, während die lebenslange Vollzeit-Anstellung immer mehr zur Ausnahme wird. Waren der Kultur- und Wissenschaftsbereich Vorreiter in Sachen Prekarisierung, so betrifft diese nun eine immer größere Anzahl (...)

  • Wien anders – Das Brettspiel

    18. Juni 2015, von PolDi
    Mein 7-jähriger Sohn liebt DKT®. Als Kind habe ich diese Variante von Monopoly® selbst gerne gespielt, auch wenn es, angesichts der langen Spieldauer von mehreren Stunden, nicht immer leicht war, MitspielerInnen zu finden.
    von Franz Schäfer - Aber ist es nicht ein sehr kapitalistisches Spiel? Ja, allerdings zeigt es damit auch die zentralen Nachteile und Ungerechtigkeiten dieses Systems sehr deutlich auf: Wer einmal die teuren Straßen mit vielen Häusern oder gar Hotels besetzt hat, gewinnt früher (...)

  • Die Leopoldstadt: Paradies für Spekulation, Teil II - Der Donaukanal

    18. Juni 2015, von Josef Iraschko, Bezirksrat für Wien Anders, KPÖ und PolDi
    In der Zeitung Nr. 15 habe ich mich besonders mit den seltsamen Entscheidungen der Bezirksmehrheit zur Luxus-Verbauung und den Monsterbauprojekten in der Krieau beschäftigt. Hier ein weiteres ökologisch-soziales „Meisterstück“ des Bezirks: die profitable Verwertung des Donaukanals.
    SPÖ/ÖVP/FPÖ und Teile der GRÜNEN haben offensichtlich ein äußerst gestörtes Verhältnis zu öffentlichen Frei- und Erholungsräumen, vor allem zu deren kostenloser Nutzung. Ein besonderes Beispiel sind die schon legendären Ausagen (...)

  • Wien andas - Editorial

    14. Juni 2015, von Josef Iraschko, Bezirksrat für Wien Anders, KPÖ und PolDi
    Wir haben genug vom PolitikerInnen-Geschwätz, wir wollen verändern! Die Wahlallianz „Wien anders“, eine linke Plattform aus Unabhängigen, Piratenpartei, Echt Grün, KPÖ und PolDi, stellt sich zur Wien-Wahl im Oktober. Sie wird unter der Kurzbezeichnung „ANDAS“ auf dem Stimmzettel stehen. Dies, weil auf dem Stimmzettel - neben der Langform mit allen beteiligten Gruppen, Initiativen und Parteien, wie z.B. KPÖ - die Kurzform nur fünf Buchstaben haben darf, also ANDERS einen Buchstaben zu viel hätte. (...)