Warum ich PolDi, und warum PolDi „Wien anders“ unterstützt

Montag 29. Juni 2015, von Michael (PolDi)

„Wien anders“ ist ein Bündnis linker Parteien und Organisationen, die für die Menschen und nicht für das Diktat des Kapitals stehen. Es zeugt davon, dass die Kraft aus den Gemeinsamkeiten fließt und nicht durch einige wenige Unterschiede gelähmt wird.

Die derzeit Regierenden sorgen sich nur um ihren eigenen Verbleib und Machterhalt, sie haben schon längst die Sorgen und Nöte der/des kleinen Frau/Mannes vergessen. Dies zeigt sich auch im Wahlkampf durch leere, oft inhaltslose Phrasen.

„Wien anders“ begibt sich nicht auf das Niveau der etablierten im Landtag vertretenen Parteien. Statt gemeinsam für die Menschen da zu sein und zusammenzuarbeiten, werden dort viele gute Ideen der Basis bereits im Vorfeld vernichtet, bevor sie einer vernünftigen Diskussion zugetragen werden.

Darum ist es wichtig, eine linke Bewegung zu unterstützen, welche sich mit den BewohnerInnen Wiens GEMEINSAM um eine sozial gerechte Stadt bemüht die auch den BewohnerInnen gehört. Es kann nicht sein, dass immer mehr öffentliches Eigentum und Freiraum durch Spekulation dem Kapitalgewinn geopfert wird.

Wir LeopoldstädterInnen brauchen leistbaren Wohnraum. Freifinanzierte Eigentumswohnungen bringen da keine Abhilfe. Noch dazu wird oft Grund für sündteure Wohnungen verwendet und umgewidmet, welcher eigentlich den LeopoldstädterInnen gehört!

„Wien anders“ kann eine Wende für uns alle bringen, und zwar wenn die WählerInnen uns zahlreich unterstützen und damit einer echten linken Bewegung zu einer starken Stimme im Landtag verhelfen. Die Wahl einer etablierten Partei schafft nur Stagnation und weitere soziale Verschlechterungen für alle BewohnerInnen der Leopoldstadt und Wiens sowie noch mehr Ausverkauf öffentlichen Eigentums zu Gunsten des Kapitalgewinns einiger Weniger.

Ich unterstütze seit langem PolDi und werde mich auch für ein echtes linkes Bündnis „Wien anders“ (andas) stark machen. Als langjähriger Leopoldstädter werde ich all meine Energie einsetzen, den Bezirk mitzugestalten, und zwar für die Menschen und nicht für die Spekulanten.