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Terror-Alarm zum Fußballfest

Alko-idas planen massenhaft Anschläge zur EM!

Augenzeugen berichten: Wien - eine Stadt lebt in Angst!

Donnerstag 29. Mai 2008, von PolDi

Der PolDi–Redaktion wurde offenbar als einziger das nebenstehende Bild zugespielt. Aus dem beigelegten Bekennerbrief geht eindeutig hervor, dass es sich bei den Urhebern um eine Leopoldstädter Teilorganisation der berühmt-berüchtigten Alko-ida handelt.

Exklusiv für unsere LeserInnen geben wir die wichtigsten Aussagen aus dem Bekennerschreiben wieder, weil wir meinen, dass gerade unser Bezirk in großer Gefahr schwebt. Tränen bei unseren fußballbegeisterten Kindern und Jugendlichen könnten unvermeidlich sein, ganz zu Schweigen vom erwartbaren Ärger bei deren braven Mamas und Papas.
Die Bekenner erweisen sich als überdurchschnittlich informiert und sie meinen es ernst, wie das dramatische Bildmaterial und das Bekennerschreiben beweisen:

"Wir, die Alko-ida, warnen davor, die offiziellen EURO-Fußbälle zu benutzen, egal ob privat oder öffentlich, ob in Geschäften zum Verkauf angeboten oder auf Spielplätzen verwendet. Dort, wo unsere Alko-Krieger diese Bälle antreffen, werden sie diese ohne Rücksicht auf Verluste dem gleichen Schicksal zuführen, wie das auf dem mitgesandten Bild zu erkennen ist. Wir wollen mit unseren Aktionen dagegen protestieren, dass die EURO dazu benutzt wird, ein ganzes Land in die Geiselhaft einer politisch nicht legitimierten Terrororganisation zu übergeben" (gemeint ist hier offensichtlich die UEFA, Anm. d. Redaktion).

Dass diese Organisation zu allem fähig ist, beweisen weitere Dreistigkeiten im Bekennerbrief:
"Wir prangern an: Gebührenerhöhungen, Außerkraftsetzen demokratischer Grundrechte, Ausschaltung jeder kritischen Stellungnahme in den Medien, Einschränkung persönlicher Freiheiten und öffentlicher Bedürfnisse (Präventivhaft, Schließung des beliebten Stadionbades bis Mitte Juli), Umweltschäden, die permanente Gehirnwäsche und Zwangsverpflichtung zur EM-Euphorie, Milliarden Gewinne für die UEFA einerseits, Hunderte Millionen an Kosten für die öffentlichen Budgets andererseits! Besonders empört uns das Verhalten der Bezirkspolitiker, allen voran der Mehrheitsfraktion der SPÖ, die in einer Art völliger Unterwürfigkeit alle Maßnahmen der Häupl’schen Diktate und der UEFA gegen jede Kritik schonungslos durchsetzt."

So weit das, was unserer Meinung nach unseren lieben Leserinnen und Lesern gerade noch zumutbar ist. Wir denken, dass das Ganze nicht wirklich ernst genommen werden kann, werden aber genau beobachten, ob es tatsächlich zu den Übergriffen dieser Alko-ida kommen wird und hoffen, dass UEFA und PolitikerInnen nicht vor Schreck den ganzen zweiten Bezirk zu einer Hochsicherheitszone umwandeln.


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