Die EURO 2008 macht alles möglich!
Mittwoch 12. Dezember 2007, von Josef Iraschko, KPÖ-Bezirksrat
Nun mag man zur EURO 2008 stehen wie man will, sie wird auf jeden Fall große Probleme und Belastungen vor allem für die BewohnerInnen des 2. und 1. Bezirks bringen. Aber dass dieser stinkreiche Abzockerverein UEFA sich erlaubt Freiwillige zu suchen, also kostenloses Dienstpersonal, und sich gleichzeitig die Stadt Wien nicht entblödet, dieses zu unterstützen, das grenzt bereits an Unverfrorenheit sondergleichen oder an Grenzdebilität
Das zeigt aber auch, was hier wirklich abläuft und worauf wir uns noch gefasst machen müssen: Die Einen, die UEFA und die dahinter stehenden sogenannten “Sponsoren” und internationalen Tourismuskonzere cashen auf Kosten des Wiener Stadtbudgets und des Bundesbudgets größtmöglichst ab. Die Anderen, die Mehrheit der Wienerinnen und Wiener, dürfen bezahlen, müssen jeden Cent umdrehen, wenn sie soziale Dienste in Anspruch nehmen wollen, werden über enorme Erhöhungen von Gebühren und Tarifen zur Kassa gebeten, und dann sollen sie auch noch kostenlose Hilfsdienste verrichten? Wie tief will eigentlich dieses politische Establishment noch sinken? Glauben sie denn tatsächlich, uns schon so weit zu haben, dass sie auf unserem Rücken herumtanzen können? Oder wollen sie nur testen, wie weit man mit uns noch gehen kann?
Diesem Aufruf kann man nur entgegenhalten: Keine Freiwilligen für die UEFA! Volle Bezahlung für jeden einzelnen Handgriff, der von den Beschäftigten für die EURO 2008 gemacht werden muss!
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