Aufmarsch zum 1. Mai

Dienstag 10. Mai 2011, von Patrick Kaiser

1. Mai 2011: Der alternative Mai-Aufmarsch der KPÖ in Wien - PolDi war dabei

Auf Unterstützung "von Oben" konnte der Mai-Aufmarsch der KPÖ u.a. Gruppierungen in Wien bauen - es gab bis zum Ende der Demonstration keinen Regen. Der Aufmarsch war heuer besonders gut besucht.

Zur Auftaktkundgebung vor der Albertina sprachen zwei VertreterInnen erfolgreicher KPÖ-Bezirksorganisationen in Wien.

Josef Iraschko (Bezirksrat von KPÖ&PolDi Leopoldstadt) wies u.a. auf die Entwicklung in Portugal hin, die den Bewohnern aller Länder in der EU Grund zur Besorgnis geben sollte.

Susanne Empacher (KPÖ-Bezirksrätin Landstrasse) forderte - einmal mehr - Solidarität und Zusammenarbeit in der Linken in Österreich ein. Im Wortlaut: "Solidarität bedeutet auch, das wir gemeinsam aktiv werden, und nicht getrennte Wege gehen wenn es darum geht, dass wir Gerechtigkeit wollen...Liebe FreundInnen und GenossInnen. In diesem Sinne möchte ich euch aufrufen: Denkt mit uns nach. Nicht nur im Bezirksrat, wo wir EinzelkämperInnen sind. Was es bedeuten könnte auf kommunaler Ebene eine solidarische Gesellschaft zu aktivieren, zu beginnen. Wir sollten lernen, nicht bestehendes so hinzunehmen, sondern neue Formen und Instrumente der Demokratie einzusetzen."

Anschließend gab es einen wahrlich bunten Zug über die Ringstrasse zum Parlament,wo die Abschlußkundgebung stattfand.

Sissi Luif und Julia Kraus, die Spitzenkandidatinnen von KSV-Lili bei der kommenden ÖH-Wahl, thematisierten das Verhältnis Lohnarbeit - unbezahlte Arbeit - Prekariat. Robert Hobek vom Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB) ließ kein gutes Haar an der unsozialen Politik der Regierung.

Was bleibt ist der Aufruf: Eine andere Welt ist möglich! Es lebe der Erste Mai, es lebe die Internationale Solidarität.

Video vom Aufmarsch, an dem sich auch zahlreiche PolDis beteiligt haben