Buchpräsentation
Alfred Hirschenberger: Die Welt, ein System von Annahmen
Freitag, 23. Jänner 2008, 19:30h, Lhotzkys Literaturbuffet
Montag 12. Januar 2009, von CK
Es ist nicht zu überhören, täglich berichtet die Presse: Riesengewinne der Konzerne, enorme Abfindungen für gekündigte Manager, Nahversorgung schwindet, Betriebe wandern ab, Teuerungswelle. Den Bürgern zerrinnt das Geld, die Löhne werden gedrückt: verlängerte Arbeitszeiten bei gleichem Lohn, Leistungssteigerungen usw. Die Klagen werden goutiert, man stimmt ihnen zu und läßt es dabei sein. Die Hinweise werden nicht zu Ende gedacht. Man blockt ab, scheut vor den hochkommenden Konsequenzen.
Die Medien berichten von den Mißständen, nicht fragend, einer unerwünschten Antwort vorbeugend.
Die Kooperation der Frage mit der Antwort wird in dem Buch beschrieben und in Gang gesetzt. Es gliedert das Kapital in ein Gebilde von Vorstellungen, das im Gebrauch einen mythischen Sanctus erhält, der als unabänderlich akzeptiert wird.
Erfindungen werden "erfragt", um sich die Arbeit zu verkürzen. In Besitz genommen, dienen sie dem Wettbewerb, Arbeit zu streichen. Die ihnen vorgegebene Absicht erfüllt sich, wenn auch auf eine andere Art.
Freitag, 23. Jänner 2008, 19:30 Uhr:
Alfred Hirschenberger: Die Welt, ein System von Annahmen
Es liest: Alfred Rupprecht (Volkstheater)

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