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KPÖ-Petition: Jetzt Existenzen sichern! Keine Delogierungen in der Krise

Freitag 16. April 2021, von Patrick Kaiser

Seit dem 1. April diesen Jahres wird es für zehntausende MieterInnen in Wien eng: Sie müssen bis zu 4 Monatsmieten auf einmal zahlen. Es könnte zu vielen Delogierungen kommen, auch im Gemeindebau. Die Bundesregierung unternimmt nichts, um die bedrohten MieterInnen zu unterstützen und stellt ihre Untätigkeit als „alternativlos“ dar. Weil die Bundesregierung hier versagt, sollte die Stadt Wien helfend eingreifen.

Seit dem 1. April diesen Jahres wird es für zehntausende MieterInnen in Wien eng: Sie müssen bis zu 4 Monatsmieten auf einmal zahlen.

Ab diesem Stichtag sind nämlich die gestundeten Mieten aus dem Jahr 2020 fällig. Allerdings hat sich die finanzielle und soziale Situation seit letztem Jahr nicht gebessert: Immer noch sind eine halbe Million Menschen arbeitslos und viele Beschäftigte müssen durch die Kurzarbeit mit weniger Geld auskommen.
Die KPÖ-Wien hat daher eine Petition gestartet, die folgendes fordert:

- Hilfsfonds der Stadt Wien zur Unterstützung betroffener MieterInnen
- Streichung aller Mietrückstände im Gemeindebau!
- Keine Delogierungen während der Corona-Krise

Die Petition kann hier unterschrieben werden!

PolDi meint: Delogierungen sind prinzipiell abzulehnen und müssen - falls es wirklich eintrifft - ein sofortiges Anbot einer kommunalen Ersatzwohnung mit sich bringen. Wohnungslosigkeit ist in unserer Gesellschaft die größte Ausgrenzung und damit in jedem Fall zu verhindern!


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